Aus dem britischen Blue Book Cologne:


Der Kommandeur des britischen Bomberkommandos, Luftmarschall Arthur Harris, hatte Für die deutschen Großstädte so genannte Blaubücher anlegen lassen, in denen er mit laufenden Aktualisierungen deren fortschreitende Zerstörung dokumentieren ließ.

Von Beginn der Luftangriffe 1940 bis zum 2. März 1945 setzte das britischeBomber Command , bei den 262 Luftangriffen auf die Stadt Köln, 9.093 schwere Bomber, die 8. US Luftflotte 6.461 schwere Bomber ein. Die Bomber hatten insgesamt 151.000 Sprengbomben und 5.154.000 Brandbomben über Köln abgeworfen.

Vom Sinn/ Unsinn des Bombenterrors:


Man glaubte Angesichts der neuen technischen Möglichkeiten, durch massive und laufend wiederholte Bombenangriffe auf Städte, in kürzester Zeit, nicht nur Rüstungsindustrie und Infrastruktur, sondern vor allem die Leistungs- und Leidensbereitschaft der Zivilbevölkerung zerstören und dadurch einen Krieg gewinnen zu können, ohne Bodentruppen einzusetzen.

Diese Annahme erwies sich im Zweiten Weltkrieg, bis zum Einsatz der Atombombe gegen die Städte Hiroshima und Nagasaki, als Illusion.


Quelle: Martin Rüther, Köln im Zweiten Weltkrieg

   

RÜCKBLICK,
Öl auf Holz/ Collage
60 x 80cm
2010
Heumarkt/ Trümmerlandschaft,
© Stadtkonservator Stadt Köln
SCHATTENMANN
Öl auf Leinen
96 x 80cm
2011 
VATERLAND
Öl auf Leinen
105 x 120cm
2009
Hohenzollernbrücke 1945,
© Stadtkonservator Stadt Köln
Hohenzollernbrücke 1945,
© Stadtkonservator Stadt Köln

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