Frankenwerft,
© Stadtkonservator Stadt Köln
TRÜMMERFRAUEN
Blei auf Bütten
18 x 24cm
2009

Das Oktober Inferno 1944 


Was im Oktober 1944 über Köln und den Rest seiner Bevölkerung hereinbrach, stellte alles zuvor Geschehene weit in den Schatten.

Am 2., 3., 5., 14., 15., 17., 18., 28., 30., und 31. Oktober 1944 durchlebte die Stadt und ihre Menschen, eine Serie schwerster Angriffe, die das was noch stand, in eine Trümmerwüste verwandelte.

wo früher Köln war, denn Köln besteht ja so gut wie überhaupt nicht mehr, ist jetzt ein Flammenmeer. Köln brennt ganz furchtbar.“

„kein Brot, kein Wasser und kein Licht, dann die vielen Obdachlosen, es ist schlimm.“

„man ist derart deprimiert, glaubt an nichts mehr. Dieses ewige Warten auf den Tod hält man schon lange nicht mehr aus. Ich weiß nicht was werden soll …wann wird uns endlich einschmerzloser Tod erlösen?!“

Der letzte Großangriff auf die Trümmer von Köln. 2.März 1945 


Um 09:45 Uhr begann der Angriff von insgesamt 850 schweren Bombern, in mehreren Wellen, auf die Stadt.

10 Minuten später war die Kölner Innenstadt von einer einige tausend Meter hoch stehenden Staubwolke völlig verdeckt. Die nachfolgenden Bomber warfen ihre Bomben nach Gutdünken auf die Innenstadt. Bei keinem Luftangriff auf Köln, sindin so kurzer Zeit, so viele und schwere Bomben, auf einen, derart eng begrenzten Zielraum gefallen.

Hohestraße Kaufhaus Titz,
© Stadtkonservator Stadt Köln

TRÜMMERLANDSCHAFT,
Pastell
18 x 24cm
2010
Zerstörte Altstadt,
Stadtkonservator Stadt Köln
Heumarkt/ Gürzenichstraße,
© Stadtkonservator Stadt Köln

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