St.Andreas Viertel 1943,
© Stadtkonservator Stadt Köln
Ausgebombt,
© Stadtkonservator Stadt Köln

Über den Bombenterror

Am 12.Mai 1940 flog die britische Air Force ihren ersten Luftangriff auf Köln.

Von nun an sollten Alarme, nächtliche Aufenthalte in Luftschutzkellern und Bunker, zerstörte Wohnungen und Tod, eine immer größere Rolle im täglichen Leben der Menschen spielen.

Nach dem verheerenden deutschen Luftangriff auf Rotterdam am 14.Mai 1940, gab die britische Regierung freie Hand für Angriffe auf alle eindeutig als solche erkannten Rüstungsbetriebe, Verkehrseinrichtungen, Treibstofffabriken im deutschen Reich.

 Anfang September 1940 hatte die deutsche Luftwaffe damit begonnen, englische Städte mit schweren Bombardements zu überziehen. „Tag und Nacht Bomben über England“, wurde den Kölnern am 4.September 1940 im Westdeutschen Beobachter versprochen. Am gleichen Tag drohte Hitler in Richtung Großbritannien: „ …wir werden ihre Städte ausradieren.“ Am Abend des 14.November 1940 wurde Coventry zerstört. Der Westdeutsche Beobachter titelte: „ Wie nach einem Erdbeben-Inferno über Coventry.“

Von September bis November 1940 verloren 22.000 britische Zivilisten bei Angriffen der deutschen Luftwaffe ihr Leben.

Der 1000- Bomberangriff auf Köln


Am Sonntagmorgen, dem 31.Mai 1942 um 00:20 Uhr kündigten die Sirenen zum 295.Male für Köln Fliegeralarm.
Der von Deutschland exportierte Luftkriegterror kam zurück. Damit begann für Köln eine Katastrophe, wie sie bis dahinDeutschland noch nicht erlebt hatte. 1046 britische Flugzeuge erreichten Köln in Mehreren Wellen und warfen 90 Minuten lang 540 Tonnen Sprengbomben und 925 Tonnen Brandbomben auf die Stadt.

474Tote Zivilisten

12.800 beschädigte Häuser

13.000 Wohnungen total zerstört

6.400 Wohnungen schwer zerstört

75.000 Wohnungen leicht zerstört

Diese Zerstörung von Wohnraum war bei einem Gesamtbestand von 228.000 Wohnungen nur schwer zu kompensieren. Zwischen 60.000 und 100.000 Menschen haben in der Nacht vom 30. auf den 31.Mai 1942 ihre Wohnungen verloren.

Die nüchternen Zahlen können nicht das wiedergeben was sich in Köln während und nach dem Luftangriff abspielte, noch andeuten was für langfristige Auswirkungen der mit dem 31. Mai 1942 verbundene tiefe Schock auf die Bevölkerung hatte.

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